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Dr. Christel Oldenburg,
10.04.2018

Kraftakt Personalerneuerung: Geschafft!

An dieser Stelle sollen die personellen Veränderungen noch einmal gewürdigt werden. Fangen wir mit dem wichtigsten Parteiamt an:

Melanie Leonhard ist SPD-Landesvorsitzende

Am 24. März wählten die Delegierten des Landesparteitages Melanie Leonhard mit 94,6 Prozent zur zweiten weiblichen Vorsitzenden in der Geschichte der Hamburger SPD. Sie ist 40 Jahre alt, promovierte Historikerin und seit 2011 Mitglieder der Hamburgischen Bürgerschaft. Seit Oktober 2015 ist sie zudem Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration. Melanie Leonhard verkörpert das sozialdemokratische Ideal: Sie kommt aus dem sozial schwierigen Stadtteil Wilhelmsburg und schaffte den Aufstieg durch Bildung.

Peter Tschentscher ist neuer Bürgermeister

Am 28. März wählte die Hamburgische Bürgerschaft Peter Tschentscher mit 71 von 121 Stimmen zum obersten Repräsentanten der Hansestadt. Als Finanzsenator genoss er einen Ruf als solider, zuverlässiger und kommunikationsfähiger Mensch. Jetzt wird er Hamburg in die Zukunft führen. Das Motto dafür hat er schon parat: „Hamburg hat seine besten Jahre noch vor sich.“

Andreas Dressel ist neuer Finanzsenator

Ebenfalls am 28. März berief unser neuer Bürgermeister den ehemaligen Fraktionschef Andreas Dressel in den Senat, der mit 71 von 121 Stimmen von der Bürgerschaft bestätigt wurde. Seit 2004 gehört er der Hamburgischen Bürgerschaft an und führte die Fraktion sieben lange Jahre hervorragend. Der 43-jährige Jurist war das große Kommunikationstalent an der Fraktionsspitze, er räumte alles ab: Volksentscheide, Konflikte zwischen Fraktion und Senat und schaffte ein gutes Verhältnis zum Koalitionspartner.

Dirk Kienscherf ist neuer Fraktionsvorsitzender

Am 9. April wählte die Bürgerschaftsfraktion den ehemaligen Parlamentarischen Geschäftsführer Dirk Kienscherf mit 49 von 58 Stimmen zu ihrem neuen Chef, nachdem Milan Pein aus Eimsbüttel auf eine Kandidatur verzichtet hatte. Lediglich fünf Abgeordnete votierten gegen Kienscherf, vier enthielten sich der Stimme. Allen Unkenrufen der veröffentlichten Meinung von innerer Zerrissenheit der Fraktion zum Trotz war das ein sehr gutes Ergebnis.