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Reinhard Utesch,
01.11.2016

Otto Gehrlich gestorben: Wir werden ihn vermissen!

Otto gehörte zu den Umtriebigen. Er tanzte auf vielen Hochzeiten. Er war nicht nur Mitglied in der SPD, sondern auch im Sportverein SVNA, bei der AWO, bei der „Bille“, in der Gewerkschaft Verdi, im Bürgerverein Bergedorf, bei der DLRG, war Gründungsmitglied der ARGE Nettelnburg, war lange Jahre Schöffe, brachte es auf 196 Blutspenden und war bis zuletzt aktiv bei seiner Freiwilligen Feuerwehr Nettelnburg. 1954 trat er in den Feuerwehr-dienst ein und wurde 2002 Ehrenmitglied. Neben der Politik war die Freiwillige Feuerwehr sein zweites großes Betätigungsfeld. Wenn es seine Gesundheit zuließ, nahm er bei jeder Gelegenheit an Veranstaltungen teil.

Seine Gesundheit hatte leider sehr früh einen herben Schlag versetzt bekommen. Von einem Motorradunfall 1951 behielt er ein bleibendes „Andenken“. Sein rechtes Knie und auch die Hüfte wurden stark in Mitleidenschaft gezogen, so dass das Gehen ihm immer schwerer fiel.

Viele werden sich an die spektakulären Bilder der Notlandung eines Flugzeuges auf der Auto-bahnpiste bei Hasloh erinnern. Dieses Ereignis vom 2.September 1971 überlebte er gemein-sam mit seiner Frau. Sie waren, das erste Mal mit einem Flugzeug, auf dem Weg in den Urlaub nach Spanien und dann das.

Otto rettete damals etlichen Personen das Leben und wurde dafür vom Ministerpräsidenten Stoltenberg mit der Rettungsmedaille am Bande ausgezeichnet.

Für die SPD saß er von1991 bis 2004 über insgesamt vier Legislaturperioden in der Bezirks-versammlung Bergedorf und kümmerte sich um sein Nettelnburg. Dort wohnte er bis zuletzt mit seiner Ehefrau Hildegard in seinem Geburtshaus in der Klaus-Schaumann-Straße.