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Britta Schlage,
26.06.2017

Ein toller Wahlkampfauftakt – Bundesparteitag mit Martin Schulz am 25. Juni 2017 in Dortmund

Streitig war auf dem Bundesparteitag derselbe Punkt wie in Hamburg auf dem Landesparteitag, nämlich Abschiebungen nach Afghanistan. Die Abstimmung ist knapp zu Gunsten eines Antrags ausgegangen, wonach „wir bis auf weiteres keine Abschiebungen nach Afghanistan durchführen“ werden. Im Übrigen bestand nach den über Monate geführten inhaltlichen Diskussionen bei der Programmdiskussion und -verabschiedung eine überwältigende Geschlossenheit.

Unser Spitzenkandidat Martin Schulz ist lässig bei zugleich einer ordentlichen Portion Biss und Elan, wie die aus der Perspektive der Hamburger Delegation aufgenommenen Fotos von ihm während seiner Rede und danach beim Winken ins Publikum hoffentlich rüberbringen. Vor allem passen Kandidat und Programm bestens zusammen, was, wie wir aus dem Wahlkampf mit Peer Steinbrück wissen, nicht selbstverständlich ist.

Entsprechend war die Stimmung in der Westfalenhalle in Dortmund trotz Verzögerung des Beginns durch akribische Einlasskontrollen super. Außer hunderten von Delegierten und Journalisten waren über 6000 Gäste gekommen. Riesige Halle gut gefüllt, Stimmung gut, tolle Musikgruppe zum Warmmachen, Begrüßung durch Manuela Schwesig, dann erste Reden von !!! Ex-Bundeskanzler Schröder und anschließend der Juso-Bundesvorsitzenden Johanna Uekermann !!! (mehr Zusammenhalt geht nicht), danach die Rede unseres Spitzenkandidaten Martin Schulz, der sich einmal wieder als guter Redner gezeigt hat: 1 ½ Stunden Rede und keine Sekunde Langeweile. Er hat nicht nur die übergreifenden inhaltlichen Ziele dargelegt, sondern auch Ideale für ein zukunftsorientiertes Gesellschaftsbild aufgezeigt (Stichworte z.B.: aus technischem Fortschritt gesellschaftlichen Fortschritt machen, Leben in Sicherheit und Respekt vor Lebensleistungen).

Aus dem Gesamtpaket aus hochmotivierter Partei, einem Spitzenkandidaten mit Biss und Angriffslust sowie dem passendem Programm lässt sich in den nächsten Monaten viel machen. Ex-Kanzler Schröder hat in seiner Rede eindringlich daran erinnert, welche enormen Stimmenzuwächse wir innerhalb einiger Monate erreichen können. Martin Schulz hat neben dem Hauptziel, stärkste Partei zu werden, attraktive weitere Ziele aufgezeigt, etwa zu verhindern, dass die AfD in den Bundestag kommt. Allein das wäre schon ein toller Erfolg für unser ganzes Land, erst Recht natürlich ein Kanzler Schulz statt Merkel.